Wälder im Wandel Die Bedeutung von Wäldern in Bezug auf Produktivität, CO2-Bindung und Biodiversität vor dem Hintergrund des Klimawandels

Das internationale Forschungsprojekt Eichenwald

Wissenschaftliche Begleitung durch die Stiftung

Die langfristige wissenschaftliche Begleitung des Forschungsprojektes Eichenwald gehört zu einem der ersten Förderprojekte der Stiftung.

Das Projekt

Das internationale Forschungsprojekt untersucht unter anderem die Wechselwirkungen zwischen Bestandsdichte auf der einen Seite und CO2-Bindungspotenzial sowie biologischer Vielfalt auf der anderen Seite.

Ziel ist es, herauszufinden, wie Bäume optimal gepflanzt werden müssen, um eine größtmögliche Bindung von Kohlenstoff und beste Bedingungen für eine große biologische Vielfalt zu erreichen. Die Eiche gehört hier zu den besonders geeigneten Baumarten, da sie im ausgewachsenen Zustand viel Kohlenstoff speichert und zusätzlich für biologische Vielfalt (Biodiversität) sorgt. Zudem sind Eichen besonders widerstandsfähig, was die veränderten Anforderungen des künftigen Klimas angeht.

Grundlage des Projektes ist die Einrichtung von Versuchsflächen nach einem speziellen Design unter unterschiedlichen klimatischen Bedingungen. Hierbei kann auf ein Engagement des Audi Konzerns zurückgegriffen werden, welches die Anlage solcher Waldflächen an internationalen Standorten vorsieht.

Die Bäume werden dabei nach festgelegten GPS-Koordinaten, in konzentrischen Kreisen gepflanzt (Versuchsdesign nach Nelder).

Bereits 2008 wurde im Köschinger Forst in der Nähe von Ingolstadt mit der Pflanzung von rund 36.000 Stieleichen die erste Versuchsfläche angelegt. Im Jahr 2009 folgte eine zweite Fläche in der Nähe des ungarischen Standortes in Győr, welche mit mehr als 13.000 Stieleichen bepflanzt wurde.

Unter dem Titel „Diversität und Produktivität von Wäldern. Vergleich zwischen Monokulturen und Mischwald in unterschiedlichen Klimazonen“ ist eine internationale Ausweitung des Projekts in Planung: In unterschiedlich temperierten Waldzonen, von atlantisch über kontinental bis hin zu tropischen Klimaten soll analysiert werden, wie unterschiedliche Waldaufbauformen durch Kohlenstoffspeicherung zum Klimaschutz beitragen können und wie Produktivität und Artendiversität bei nachhaltiger Waldbewirtschaftung optimal in Einklang stehen.

Alle Versuchsflächen werden nach dem speziellen Nelderdesign konzipiert und erlauben somit flächensparsam die Untersuchung verschiedener Bestandsdichten.

Lesen Sie mehr über die einzelnen Versuchsflächen auf den folgende Seiten.
 

Die Projektpartner

Hauptprojektpartner für die wissenschaftliche Begleitung ist der Lehrstuhl für Waldwachstumskunde der Technischen Universität München am Wissenschaftszentrum Weihenstephan in Freising.

Alle weiteren Projektpartner sind den einzelnen Versuchsflächen zugeordnet. Neben den wissenschaftlichen Partnern werden auch solche genannt, welche dafür Sorge tragen, dass die Flächen langfristig für das auf einhundert Jahre angelegte Forschungsprojekt zur Verfügung stehen.

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Der Lehrstuhl für Waldwachstumskunde der Technischen Universität München beschäftigt sich mit den Wachstumspro­zessen des Einzelbaums im Kontext des Gesamtökosystems Wald.

Bildergalerie Standort Mexiko

Das internationale Forschungsprojekt untersucht unter anderem die Wechselwirkungen zwischen Bestandsdichte auf der einen Seite und CO2-Bindungspotenzial sowie biologischer Vielfalt auf der anderen Seite.

Ziel ist es, herauszufinden, wie Bäume optimal gepflanzt werden müssen, um eine größtmögliche Bindung von Kohlenstoff und beste Bedingungen für eine große biologische Vielfalt zu erreichen. Die Eiche gehört hier zu den besonders geeigneten Baumarten, da sie im ausgewachsenen Zustand viel Kohlenstoff speichert und zusätzlich für biologische Vielfalt (Biodiversität) sorgt. Zudem sind Eichen besonders widerstandsfähig, was die veränderten Anforderungen des künftigen Klimas angeht.

Grundlage des Projektes ist die Einrichtung von Versuchsflächen nach einem speziellen Design unter unterschiedlichen klimatischen Bedingungen. Hierbei kann auf ein Engagement des Audi Konzerns zurückgegriffen werden, welches die Anlage solcher Waldflächen an internationalen Standorten vorsieht.

Die Bäume werden dabei nach festgelegten GPS-Koordinaten, in konzentrischen Kreisen gepflanzt (Versuchsdesign nach Nelder).

Bereits 2008 wurde im Köschinger Forst in der Nähe von Ingolstadt mit der Pflanzung von rund 36.000 Stieleichen die erste Versuchsfläche angelegt. Im Jahr 2009 folgte eine zweite Fläche in der Nähe des ungarischen Standortes in Győr, welche mit mehr als 13.000 Stieleichen bepflanzt wurde.

Unter dem Titel „Diversität und Produktivität von Wäldern. Vergleich zwischen Monokulturen und Mischwald in unterschiedlichen Klimazonen“ ist eine internationale Ausweitung des Projekts in Planung: In unterschiedlich temperierten Waldzonen, von atlantisch über kontinental bis hin zu tropischen Klimaten soll analysiert werden, wie unterschiedliche Waldaufbauformen durch Kohlenstoffspeicherung zum Klimaschutz beitragen können und wie Produktivität und Artendiversität bei nachhaltiger Waldbewirtschaftung optimal in Einklang stehen.

Alle Versuchsflächen werden nach dem speziellen Nelderdesign konzipiert und erlauben somit flächensparsam die Untersuchung verschiedener Bestandsdichten.

Lesen Sie mehr über die einzelnen Versuchsflächen auf den folgende Seiten.