Fortschritte im Artenschutzprojekt Großer Brachvogel
Um den Jungvögeln einen geschützten Bereich für das Schlüpfen zu bieten, ist es für uns fast schon zur Tradition geworden, gemeinsam mit dem Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern (LBV) jedes Jahr im März einen ca. 4,5 Kilometer langen Schutzzaun aufzubauen. Anfang des Jahres hat wieder ein Team von Audi-Mitarbeitern tatkräftig mitgeholfen, einen neuen Zaun aufzubauen. Eine Besonderheit bei dieser Zaunaktion im Wiesmet ist die zusätzliche Plane am unteren Zaunende, die die Küken im geschützten Bereich halten soll.
Um die Aufenthaltsorte der Brachvogelküken zu bestimmen und Verlustursachen zu untersuchen, werden sie in einem weiteren Schritt mit Telemetrie-Sendern ausgestattet. Die gewonnenen Daten helfen dabei, mittel- und langfristige Schutzbemühungen zu entwickeln, anzupassen und zu evaluieren.
Ein großes Dankeschön an alle Helfer beim Zaunbau! Ende Juni, wenn die Jungvögel flügge werden, hoffen wir wieder auf helfende Hände, um den Zaun abzubauen.
Im Rahmen des seit einigen Jahren laufenden Schutzprojekts für bodenbrütende Vogelarten werden mittels Telemetrie Brachvogelküken leichter aufgefunden und aktiv geschützt. Der Große Brachvogel, ein Wiesenbrüter, bevorzugt feuchte Wiesen und Moorböden als Brutplatz.
Unter fachkundiger Anleitung wurde ein Schutzzaun errichtet, um Prädatoren wie Füchse und Raubvögel fernzuhalten. Die eingeschlossene Fläche von 25 Hektar bietet den Brutpaaren im Sommer einen sicheren Brutplatz, bis die Jungvögel flügge sind. Bereits während unserer Arbeit wurden wir vom Gezwitscher der Vogelpaare begleitet. Ende Juni wird der Schutzzaun wieder abgebaut, und wir hoffen auf eine erfolgreiche Brutzeit.





