OYW | Audi Stiftung für Umwelt fördert globales Engagement für Nachhaltigkeit

Gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft. Auf dem One Young World Summit können junge Denker eine nachhaltige Zukunft mitgestalten. Die Audi Stiftung für Umwelt unterstützt dieses gemeinschaftliche Engagement für Umwelt und Nachhaltigkeit.

11.11.2020

Nachhaltigkeitssummit für neue Perspektiven

Seit 2009 bietet der One Young World Summit erfolgreich jungen Talenten mit Zukunftsvisionen aus aller Welt eine Plattform um wirtschaftliche, soziale und politische Fragestellungen zu diskutieren. Ziel ist es, auf drängende globale Fragen Lösungen zu entwickeln und dadurch den Wandel der Welt positiv und aktiv mitzugestalten.

Wichtige Themen, denen sich die jungen Denker stellen, sind hochrelevante Fragen im Bereich Nachhaltigkeit. Welche bestehenden und aktuellen Umweltprobleme haben wir? Wie hoch ist die Umweltverschmutzung weltweit? Welche Projekte und Initiativen können einen positiven Beitrag leisten? Und wie kann man es gesellschaftlich schaffen, eine weltweite Umweltschutzbewegung zu initiieren?

Young Leaders of Tomorrow – vereint für eine bessere Zukunft

Die Community und die Bewegung rund um One Young World ist über die Jahre stark gewachsen. Jährlich teilen rund 1.500 junge Menschen aus über 190 Ländern im Rahmen des One Young World Summits ihre Ideen und Konzepte für mehr Nachhaltigkeit, Bildung, Umwelt, Gleichberechtigung und Sicherheit. Der Kongress dient der Vernetzung der jungen Changemakers und soll einen beständigen, globalen Wissenstransfer zwischen Nachhaltigkeitsprojekten gewährleisten. Gemeinsam sollen globale Ziele definiert, Veränderungsprozesse eingeleitet und zukunftsorientiere, innovative Lösungsansätze gestaltet werden. Im Anschluss an den Kongress sollen die Young Leaders als Botschafter die auf dem Summit gewonnenen Inspirationen und erarbeiteten Konzepte mit in ihre eigenen Initiativen tragen und weitere Interessierte begeistern. Bereits mehr als 12.000 Ambassadors konnten weltweit durch die One Young World Summits gewonnen werden.

Unterstützung aus Politik und Wissenschaft

Neben den „young leaders of tomorrow “ unterstützen auch bekannte Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft, wie beispielsweise in den letzten Jahren der kanadische Premier Justin Trudeau, Nobelpreisträger Muhammad Yunus, Unternehmer Richard Branson die Schauspielerin Emma Watson oder der Rockmusiker Sir Bob Geldof die Veranstaltung. Im Rahmen der One Young World Academy unterstützen außerdem Persönlichkeiten wie Arianna Huffington, Paul Polmann und Ronan Dunne als Lecturer.

Audi Stiftung für Umwelt: Aktiver Unterstützer und Förderer

Seit 2018 wählt die Audi Stiftung für Umwelt junge Changemakers aus aller Welt, die durch ihre Leidenschaft für wichtige Nachhaltigkeitsthemen überzeugen konnten, als Stipendiaten aus. Diese jungen Talente werden unterstützt und in ihrem persönlichen Entwicklungsprozess gefördert.

Mit ihrem Engagement möchte die Audi Stiftung für Umwelt ein Netzwerk zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und jungen Denkern bilden und den aktiven Wissenstransfers ermöglichen. Die Mission der Audi Stiftung für Umwelt, eine lebenswerte Zukunft durch Förderung von nachhaltigen Technologien und innovativen Ideen mitzugestalten, wird durch den Austausch mit den jungen Talenten und Wissenschaftlerinnen sowie Wissenschaftlern enorm bereichert. Ebenfalls fördert passend zum Engagement der Stiftung auch die AUDI AG Unternehmensmitarbeiter aus verschiedenen Standorten und ermöglicht ihnen die Teilnahme am Summit. Hierbei werden Delegates zum Summit gesandt, die sich ebenfalls engagiert am Kongress beteiligen können und zudem eng mit den ausgewählten Stipendiaten verknüpft werden.

Summits

One Young World 2020/2021: One Young World Academy

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One Young World 2020/2021: One Young World Academy

Wir befinden uns in herausfordernden Zeiten, die sich in jeden Bereich unseres Lebens erstrecken. Dennoch sollten wichtige Themen wie Klimaschutz oder Nachhaltigkeit nicht in den Hintergrund geraten.

Durch die sich weiter ausbreitende Corona-Pandemie musste der One Young World Summit im Oktober 2020 in München zunächst abgesagt werden. Das Großevent wurde auf April 2021 verschoben. Die Scholars treffen somit erst zu einem späteren Zeitraum live bzw. persönlich zusammen.

Im Vorfeld haben sie aber dennoch die Möglichkeit sich zu verknüpfen und weiterzubilden. Mittels der erstmals stattfindenden One Young World Academy – einem Format, das eigens für die aktuelle Situation entworfen wurde – können sie an Online Lectures teilnehmen, in welchen sie erlernen sollen, globale Schwierigkeiten zu erkennen und anhand bereichsübergreifendem Wissen zu lösen.

Zwölf Wochen lang können Online-Vorlesungen besucht werden, die von bekannten Persönlichkeiten, wie unter anderem Arianna Huffington, Senator Murray Sinclair oder Professor Muhammad Yunus, abgehalten werden. Durch Anfertigen von Kursarbeiten zu den jeweils behandelten Themen können unterschiedliche Zertifikate erworben werden.

Wir wünschen unseren 15 ausgewählten Scholars alles Gute und spannende Lectures! Wir freuen uns, sie auf diesem Weg begleiten zu dürfen! Wir freuen uns außerdem auf eine langfristige Zusammenarbeit und hoffen sie im April 2021 in der bayerischen Landeshauptstadt München persönlich begrüßen zu dürfen!

One Young World 2019: Junge Visionäre mit Ideen für eine nachhaltige Zukunft

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One Young World 2019: Junge Visionäre mit Ideen für eine nachhaltige Zukunft

Mehr als 2.000 Teilnehmer mit visionären Ideen sowie berühmte Persönlichkeiten wie Rockmusiker Bob Geldof oder der Herzogin von Sussex Meghan Markle, sorgten für eine elektrisierende Atmosphäre beim zehnten One Young World Summit in London. Wir von der Audi Stiftung für Umwelt waren zum zweiten Mal mittendrin. In diesem Jahr förderten wir 15 Scholars bei der Entwicklung ihrer Ideen für eine lebenswerte Zukunft.

 

Mit Passion zum Erfolg - Das Projekt Nunam

Bereits einen Tag vor der Eröffnungsfeier des One Young World Summit hatten die Scholars unserer Stiftung und die Delegates der AUDI AG die Möglichkeit, sich in einem ersten Get-Together kennen zu lernen. Das Pre-Event fand im neuen Tottenham Hotspur Stadium im Londoner Norden statt. Dort stand neben dem Ziel der aktiven Vernetzung und Projektvorstellung untereinander, auch ein Rahmenprogramm mit Stadion-Führung und Vortrag der Tottenham Hotspur Foundation statt.  

Auf dem Hauptevent in London hatte Dr. Rüdiger Recknagel die Ehre zu den jungen Visionären zu sprechen. In seiner Rede unterstrich Recknagel, dass neben der eigenen Passion „positives Denken“ und „aktives Zuhören“ essentiell wichtig sind, um eigene Projekte erfolgreich umsetzen zu können. Eines der Projekte, die zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen und die von uns gefördert werden ist „Nunam“. Das Projekt unter der Leitung von Prodip Chatterjee sammelt alte Lithium-Ionen-Batterien aus elektronischen Geräten wie Laptops, um sie in stationären Energiespeichersystemen wiederzuverwenden. Dabei werden in erster Linie Haushalte aus ärmeren und ländlichen Regionen in Indien unterstützt. Ein Projekt, das bespielhaft für unseren „Greenovation“-Ansatz steht.


Langfristige und nachhaltige Zusammenarbeit mit den Scholars geplant

Neben Chatterjee sind es in erster Linie Projekte, die mit der Hilfe von Technologie zum Naturschutz beitragen. Genau das ist auch das Profil unserer Audi Stiftung für Umwelt und nach diesen Kriterien wählen wir die Scholars für ein Stipendium für One Young World gezielt aus.
Im Anschluss an den One Young World Summit werden einzelne Scholars eine weitere Projektförderung erhalten, um so für eine nachhaltige positive Entwicklung zu sorgen und unser One Young World Netzwerk weiter zu aktivieren.

Zum nächsten One Young World Summit möchte die Audi Stiftung für Umwelt wieder 15 Scholars fördern. Interessierte können sich zu gegebener Zeit wieder bei uns bewerben. Wir freuen uns bereits jetzt auf eine Zusammenarbeit auf dem One Young World Summit 2020 - dann in der bayerischen Landeshauptstadt in München.

Die Kandidaten

Caritta Seppä, Finnland | Projekt: Tespack

Auf welchen Aspekt Ihres Projekts sind Sie besonders stolz?

"Wir ermöglichen den Zugang zu mobiler, nachhaltiger Energie in ländlichen Regionen und sehen die Auswirkungen, die die Energielösungen von Tespack bei der Unterstützung von Rettungskräften und NGOs haben, die sich für den Zugang zu Bildung in netzfernen Regionen einsetzen. Das erfüllt uns mit Stolz und motiviert uns jeden Tag aufs Neue, jedem einzelnen die Möglichkeit zu bieten, seinen eigenen Energiebedarf zu decken und sich dadurch energieunabhängig zu machen."

Was sind Ihre nächsten Schritte/Ziele?

"Wir haben gerade erst unsere neueste Innovation, Solar Media Bag, in Zusammenarbeit mit Plan International entwickelt. Damit möchten wir jeden Raum in ein vollwertiges Klassenzimmer verwandeln. Hierfür kombinieren wir neueste Technologien und das Internet der Dinge, um alle mobilen Geräte mit Strom zu versorgen und die Energieerzeugung und -nutzung zu verfolgen. Wir starten jetzt neue Kooperationen mit führenden NGOs und Agenturen und bringen unsere Solar Media Bag in neue Regionen Afrikas, um Lehrer und Agenturmitarbeiter vor Ort mit Energie zu versorgen."

Was brauchen Sie noch, um Ihre Ziele zu erreichen?

"Um einen größeren Einfluss zu erzielen und mehr Einzelpersonen und Agenturen in ländlichen Regionen zu stärken, suchen wir die Unterstützung von größeren Unternehmen und staatlichen Behörden. Wir benötigen deren Hilfe, um unsere Lösungen vollständig einzuführen und unsere patentierte Technologie weiterzuentwickeln, um mehr Bereiche abzudecken und mehr Menschen zu versorgen."

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Adan Ramirez Sanchez, Mexiko | Projekt: GreenFluidics

Auf welchen Aspekt Ihres Projekts sind Sie besonders stolz?

"Einer der Aspekte, auf die ich am meisten stolz bin, ist die vielseitige Einsatzfähigkeit des Projekts, seine Auswirkungen auf die Reduzierung des Klimawandels und die Erzeugung von Sauerstoff für die nächsten Weltraumreisen, da es sich um eine Technologie handelt, die Erde und Weltraum auf einzigartige Weise durch nachhaltige Energie verbinden kann. Dadurch wurde sie in diesem Jahr als eine von 100 Lösungen weltweit ausgewählt, die dazu beitragen sollen, den Klimawandel durch Mission Innovation einzudämmen, und hat gleichzeitig das Interesse der internationalen Raumfahrtbehörden geweckt, wodurch sie bald in den Orbit gelangt."

Was sind Ihre nächsten Schritte/Ziele?

"Das Hauptziel ist es, unsere Technologie in den kommenden Monaten dem Markt zur Verfügung zu stellen, und zwar unter der Prämisse, dass sie für jeden Teil der Welt zugänglich ist, und mit erbrachtem Beweis, welche Auswirkungen sie auf die Verringerung der CO2-Emissionen in der Welt haben wird. Gleichzeitig ist der nächste Schritt die Bereitstellung von Sauerstoff im Weltraum in den nächsten Raumfähren, die im kommenden Jahr gestartet werden."

Was brauchen Sie noch, um Ihre Ziele zu erreichen?

"Um diese Ziele zu erreichen, ist es notwendig, dass sich die wichtigsten Akteure aus Wirtschaft und Politik erneut mit den Innovationen befassen, die junge Menschen für eine bessere Welt entwickeln. Wichtig ist auch, dass sie sich in den Prozess einbringen und neue Technologien fördern, die messbare Verbesserungen hervorbringen. Es ist notwendig, nicht nur die ökologischen oder wirtschaftlichen Aspekte der Welt zu optimieren, sondern auch den technologischen Fortschritt von uns als Menschheit."

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Allen Mohammadi, Schweden | Projekt: PlasticFri

Auf welchen Aspekt Ihres Projekts sind Sie besonders stolz?

„Unsere Vision, unser außergewöhnliches Team und die PlasticFri-Tragetaschen machen mich stolz. PlasticFri ist die umweltfreundlichste Alternative zu herkömmlichen Plastiktüten mit der geringsten Umweltbelastung.“

Was sind Ihre nächsten Schritte/Ziele?

"Für uns ist es wichtig, frühzeitig Unterstützer, Sponsoren und Kunden zu finden, die ihr Markenimage verbessern möchten."

Was brauchen Sie noch, um Ihre Ziele zu erreichen?

"Unterstützung von Organisationen und Menschen, die uns bei unserer Mission helfen, den Planeten vor Plastikbelastungen zu retten. Außerdem möchten wir erfahrene Mentoren und Berater finden, um von ihnen zu lernen, wie wir gute Strategien entwickeln und unsere Vision schneller in die Realität umsetzen können."

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Emily Elhacham, Israel | Projekt: Erforschung von Sensor-/Detektionsmethoden für Umweltkriterien

Auf welchen Aspekt Ihres Projekts sind Sie besonders stolz?

"Meine Zusammenarbeit mit führenden internationalen Unternehmen und die Integration ihrer fortschrittlichen Technologien in meine interdisziplinäre Umweltforschung. Außerdem sollen Jugendliche, insbesondere Mädchen, durch die Entwicklung neuer nationaler Bildungsprogramme mehr Möglichkeiten zur Teilnahme an MINT-Fächern erhalten."

Was sind Ihre nächsten Schritte/Ziele?

"Die Integration modernster Technologien – einschließlich fortschrittlicher Modelle der Künstlichen Intelligenz – in meine Forschung, die erfolgreiche Implementierung der entwickelten Sensorplattformen und die Ausweitung meiner Bildungsinitiativen auf andere Länder."

Was brauchen Sie noch, um Ihre Ziele zu erreichen?

"Mehr Partnerschaften zwischen Industrie, Wissenschaft und Behörden, um meine Umweltforschung und -initiativen voranzutreiben."

 

Ghislain Irakoze, Ruanda | Projekt: Wastezon

Auf welchen Aspekt Ihres Projekts sind Sie besonders stolz?

"Der beste Aspekt unseres Projekts ist die Technologiechance, die uns hilft, die Abfallwirtschaft neu zu definieren. Mit Apps für mobile Geräte, die durch Blockchain unterstützt werden, bieten wir der Dritten Welt eine effiziente Sortierung, Sammlung und Rückverfolgbarkeit des Abfalls."

Was sind Ihre nächsten Schritte/Ziele?

"Unsere Vision ist es, die Technologie zu nutzen, um eine abfallfreie Welt zu schaffen. Wir freuen uns auf Investitionen in die Entwicklung von Hochtechnologien wie z. B Künstliche Intelligenz, mithilfe derer die Müllsortierung verbessert wird, sowie Recyclingakteure und -unternehmen bei der Verfolgung und Sammlung der Abfallstoffe unterstützt werden können. Dadurch soll letztlich eine Kreislaufwirtschaft entstehen."

Was brauchen Sie noch, um Ihre Ziele zu erreichen?

"Derzeit sind wir in Ruanda tätig, aber wir planen, unsere Dienstleistungen in Kürze auf Ost- und Westafrika auszuweiten. Bei der Seed-Runde laden wir Investoren ein, die unsere grünen Technologien finanzieren möchten. Außerdem brauchen wir dringend eine Management- und Strategieberatung, die uns hilft, erfolgreich in andere Länder zu expandieren."

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Minerva Valier, Mexiko | Projekt: BIOVATEC

Auf welchen Aspekt Ihres Projekts sind Sie besonders stolz?

"Am meisten bin ich stolz darauf, zeigen zu können, dass wir in Mexiko auch das Potenzial und den Einfallsreichtum haben, großartige Ideen mit grenzenloser Motivation zu entwickeln. Aufgrund dessen fühle ich mich als erfolgreiche Unternehmerin. Ohne die Teamarbeit von BIOVATEC wäre all dies nicht möglich gewesen. Wir wollen den Planeten durch einen Umweltgedanken prägen, um die durch Einwegprodukte verursachte Kunststoffverschmutzung zu reduzieren."

Was sind Ihre nächsten Schritte/Ziele?

"Wir sind auf der Suche nach finanziellen und strategischen Allianzen, um unser Projekt voranzutreiben und zu skalieren, um damit unser Produkt auf den Markt zu bringen. Wir bei BIOVATEC sind fest davon überzeugt, dass abbaubare Biokunststoffe eine dringende Notwendigkeit sind, die von nun an von Behörden und Unternehmen umgesetzt werden muss. Mein Ziel ist es, durch biobasierte Lösungen einen verantwortungsvollen Konsum und eine verantwortungsvolle Produktion in unseren Gemeinden zu erreichen."

Was brauchen Sie noch, um Ihre Ziele zu erreichen?

"Es ist unerlässlich, dass Behörden und Unternehmen diese Art von nachhaltigen Initiativen unterstützen. Als Unternehmer können wir weder wachsen noch eine bessere Zukunft gestalten, wenn es keine Menschen gibt, die an uns glauben."

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Albert Kure, Nigeria | Projekt: Coating+ (MINT-Bildung)

Auf welchen Aspekt Ihres Projekts sind Sie besonders stolz?

"Ich bin sehr stolz auf Coating+ als eine einzige Lösung für die vielfältigen Probleme der Nachernteabfälle, des versteckten Hungers und des Klimawandels (Reduzierung des Methangases durch weniger Lebensmittelabfälle) – hierfür nutze ich eine Waste-to-Wealth-Strategie mit Garnelenabfällen."

Was sind Ihre nächsten Schritte/Ziele?

"Erneute Validierung der Forschung, um die Dokumentation des geistigen Eigentums abzuschließen und den Investitionsfall zu verbessern."

Was brauchen Sie noch, um Ihre Ziele zu erreichen?

"Lokale und internationale Kontakte für Partnerschaften und Investitionsmöglichkeiten."

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Lalit Gautam, Indien | Projekt: Handscart/Sensegrass

Auf welchen Aspekt Ihres Projekts sind Sie besonders stolz?

"Auf die Erschaffung eines nachhaltigen Ernährungsökosystems, um unseren Landwirten finanziell zu helfen und den Flächenverbrauch einzudämmen, indem wir den Einsatz von Düngemitteln reduzieren."

Was sind Ihre nächsten Schritte/Ziele?

"Unser Ziel ist es, das Leben unserer Bauern zu verbessern, indem wir ihnen helfen, eine nachhaltige Landwirtschaft zu praktizieren und zukünftige Lebensmittel zu schaffen, um die Weltbevölkerung durch die Sensegrass-Technologie zu ernähren."

Was brauchen Sie noch, um Ihre Ziele zu erreichen?

"Bis 2030 wollen wir eine völlig nachhaltige Lebensmittelumgebung schaffen, und dafür brauchen wir die Unterstützung von Partnern wie Audi, das Engagement der Behörden bei der Bekämpfung der Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft und eine nachhaltige finanzielle Unterstützung."

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Dr. Lyubov Artemenko, Ukraine | Projekt: Go To-U

Auf welchen Aspekt Ihres Projekts sind Sie besonders stolz?

"Go To-U hat das Ziel, das Aufladen eines elektronischen Fahrzeugs (EV) vollkommen zu verändern. Basierend auf Big Data Analytics und Reservierungstechnologie für EV-Ladestationen sind wir ein All-in-One-Assistent für Fahrer von Elektrofahrzeugen."

Was sind Ihre nächsten Schritte/Ziele?

"Go To-U expandiert rasant und plant, seine Lösung weltweit einzusetzen. Derzeit bietet es über 12.000 Ladepunkte in über 13 Ländern an."

Was brauchen Sie noch, um Ihre Ziele zu erreichen?

"Go To-U beschafft Kapital für die weitere Expansion und baut gleichzeitig eine strategische Partnerschaft mit Fahrzeugherstellern und Versorgungsunternehmen auf."

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Nathan Thomas, USA | Projekt: AllWeAre

Auf welchen Aspekt Ihres Projekts sind Sie besonders stolz?

"Den Zugang zu erneuerbarer Energie für 31 Institutionen in den letzten vier Jahren zu ermöglichen und damit über 30.000 Ugander zu erreichen, macht mich stolz."

Was sind Ihre nächsten Schritte/Ziele?

"Wir sind auf dem besten Weg, bis 2021 mindestens 50 Solaranlagen in Uganda zu bauen. Unser Modell hat sich in den letzten vier Jahren als erfolgreich erwiesen und wir arbeiten daran, es auf andere Länder auszudehnen."

Was brauchen Sie noch, um Ihre Ziele zu erreichen?

"Wir brauchen 150.000 Dollar, um bis 2021 50 Anlagen in Uganda zu realisieren. Um unser Modell in anderen Ländern zu replizieren, brauchen wir zusätzliche Plattformen, um zuverlässige internationale Partner zu erreichen."

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Oluwafolajimi Adesanya, Nigeria | Projekt: Clean City Initiative

Auf welchen Aspekt Ihres Projekts sind Sie besonders stolz?

"Wenn ich auf unsere bescheidenen Anfänge zurückblicke, bin ich sehr stolz auf die Auswirkungen, die wir insbesondere in unterversorgten Gemeinden in Ibadan erzielen konnten. Mehr als 12.000 Menschen in vier Gemeinden über Umwelthygiene und ordnungsgemäßes Abfallmanagement zu informieren, ist keine leichte Aufgabe."

Was sind Ihre nächsten Schritte/Ziele?

"Wir prüfen die Ausweitung unserer Aktivitäten auf weitere Gemeinden und die Sammlung bzw. das Recycling von mehr Kunststoff- und Feststoffabfällen. Wir planen auch die Einführung der ersten mobilen Abfallmanagementlösung in Nigeria."

Was brauchen Sie noch, um Ihre Ziele zu erreichen?

"Die Finanzierung war schon immer ein großes Thema, insbesondere für Start-ups aus Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen. Der Zugang zu weiteren Mitteln wird sehr hilfreich sein, um unsere Vision zu unterstützen, während der Aufbau von Kapazitäten und die fachliche Betreuung des Führungsteams von großem Wert sein werden."

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Kelcie Miller-Anderson, Kanada | Projekt: MycoRemedy

Auf welchen Aspekt Ihres Projekts sind Sie besonders stolz?

"Was mich am stolzesten auf MycoRemedy macht, ist die Fähigkeit, Veränderungen anzuregen und die Einstellung zur Sanierung und zur Öl- und Gasindustrie zu verändern. Die Forschung hat anderen gezeigt, was mit natürlichen umweltbewussten Technologien möglich ist, und neue Forschungsarbeiten auf diesem Gebiet angestoßen."

Was sind Ihre nächsten Schritte/Ziele?

"Meine nächsten Schritte sind der Versuch, MycoRemedy global zu etablieren und natürliche Abhilfemaßnahmen auch in entlegensten oder ökologisch sensibelsten Umgebungen zu ermöglichen. Ich möchte daran arbeiten, diese Technologien in die Gemeinden auf der ganzen Welt zu bringen, die sie am dringendsten brauchen."

Was brauchen Sie noch, um Ihre Ziele zu erreichen?

"Um dies zu erreichen, muss ich andere Personen auf der ganzen Welt finden, denen Veränderung zum Positiven am Herzen liegt, die das Projekt unterstützen und die Technologie in ihre Gemeinden bringen wollen, um kontaminierte Böden in ihren Ländern zu säubern."

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Sanjna Malpani, India | Projekt: Bottled Light, Microgrid solutions

Auf welchen Aspekt Ihres Projekts sind Sie besonders stolz?

"Es gibt keinen Aspekt des Bottled Light Projekts (Jal Jyoti), der mich nicht besonders stolz macht! Aber wenn ich einen hervorheben müsste, würde ich sagen, dass es der Aspekt der gesellschaftlichen Einbindung war. Die Tatsache, dass dieses Projekt ziemlich privilegierte Studenten aus ganz Mumbai dazu brachte, in Slums zu gehen, von der Gemeinschaft über deren strombedingte Probleme zu hören und zu versuchen, gemeinsam Brainstorming zu betreiben und Lösungen zu finden (meist über das Flaschenlicht), ist ein großer Gewinn an sich!"

Was sind Ihre nächsten Schritte/Ziele?

"Ich verwirkliche derzeit meinen lebenslangen Traum, den 800 Millionen Menschen, die in Subsahara-Afrika ohne Strom leben, einen Zugang zur Stromversorgung zu ermöglichen. Und zwar mithilfe von SparkMeter, einem kostengünstigen Smart-Meter-Unternehmen, das ländlichen Versorgungsunternehmen/Mikronetzen die Möglichkeit bietet, Zahlungen flexibel einzuziehen und ihre Systeme besser zu verwalten. Eine weitere Leidenschaft und mein langjähriges Interesse war die Arbeit an der Elektromobilität in meinem eigenen Land, Indien. Mit rund 60.000 Fahrzeugen, die täglich auf indischen Straßen hinzukommen, wird die Umweltverschmutzung im ganzen Land deutlich größer. Ich freue mich darauf, dieses Problem direkt anzugehen – vor allem angesichts meiner Erfahrung mit großen Lithium-Ionen-Batteriesystemen in Kalifornien!"

Was brauchen Sie noch, um Ihre Ziele zu erreichen?

"Ich freue mich so sehr, mit der Audi Umweltstiftung verbunden zu sein und an der OYW 2019 teilzunehmen, denn der Austausch mit anderen gleichgesinnten und motivierten Unternehmern ist genau das, was ich brauche, um die Inspiration zu finden, meine Leidenschaft weiter anzuregen und diese Idee voranzutreiben! Ich freue mich auch auf eine größere globale Plattform, die ich nutzen kann. Darüber hinaus freue ich mich ganz besonders, durch ein so unglaublich innovatives und seriöses Unternehmen in diesem Bereich – die Audi AG – mehr über die Welt der E-Mobilität zu erfahren."

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Beatriz Araujo, Brasilien | Projekt: Verdeluz Institut, Schutz der Meeresschildkröten

Auf welchen Aspekt Ihres Projekts sind Sie besonders stolz?

"Ich bin stolz darauf, Teil einer Gruppe von Menschen zu sein, die ihren Beitrag zur Bekämpfung der globalen Umweltkrise leisten. Indem wir Umweltbildung, Aktivismus und Naturschutz fördern, sagen wir der Gesellschaft, dass es eine andere Art zu leben gibt, mit weniger Auswirkungen und in Harmonie mit der Natur."

Was sind Ihre nächsten Schritte/Ziele?


"Mein Ziel ist es, das Verdeluz Institut finanziell tragfähig zu machen und ihm eine starke Kontroll- und Führungsstruktur zu geben, damit wir den sozialen und ökologischen Wandel weiterhin kontinuierlich fördern können."

Was brauchen Sie noch, um Ihre Ziele zu erreichen?

"Wir müssen marktwirtschaftliche Strategien entwickeln und umsetzen, um Mensch und Natur wieder in Einklang zu bringen und dem Verdeluz Institut eine Einkommensquelle zu sichern. Außerdem müssen wir damit beginnen, unser Team von Freiwilligen zu Führungskräften auszubilden, damit sie unsere Kontrollstruktur unterstützen können."

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Prodip Chatterjee, Indien | Projekt: Nunam

Auf welchen Aspekt Ihres Projekts sind Sie besonders stolz?

"Ich denke wir arbeiten derzeit an einem interessanten, technisch anspruchsvollen und gleichzeitig wirkungsvollen Thema. Konkret versuchen wir, alte Lithium-Ionen-Batteriezellen wiederzuverwenden und sie zu stationären Speichersystemen für die ländliche Elektrifizierung neu aufzubauen."

Was sind Ihre nächsten Schritte/Ziele?

"In unserem Projekt arbeiten wir daran, Energiespeicher-Prototypen der nächsten Generation zu entwickeln und zu erproben. Anfang nächsten Jahres wollen wir die Prototypen erstmalig in ländlichen Gebieten in Indien einsetzen. Dieser Schritt wird uns entscheidende Erkenntnisse darüber liefern, wie diese Systeme in der Realität funktionieren."

Was brauchen Sie noch, um Ihre Ziele zu erreichen?

"Wir wollen eine solide Kombination aus technischen sowie ingenieurtechnischen Fähigkeiten und Lösungen. Zudem brauchen wir engagierte Partner wie die Audi Stiftung für Umwelt, die uns auf diesem Weg unterstützen. Für eine Zusammenarbeit mit Universitäten und Regierungsstellen sind wir ebenfalls offen."

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One Young World Summit 2018: Premiere für die Audi Stiftung für Umwelt

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One Young World Summit 2018: Premiere für die Audi Stiftung für Umwelt

Zum One Young World Summit 2018 in Den Haag (Niederlande), ermöglichte die Audi Stiftung für Umwelt erstmalig 15 ausgewählten Stipendiaten die Teilnahme an der Veranstaltung. Interessierte Kandidaten konnten ihre Bewerbung zwischen April und Mai 2018 über die Homepage von One Young World einreichen und ihre Projekte vorstellen.  Die Auswahl der Stipendiaten erfolgte durch eine interne Jury der Audi Stiftung für Umwelt und One Young World. Insbesondere Kandidaten deren Konzepte sich mit Umweltfragen und „grünen“ Innovationen (#Greenovation) befassten, konnten sich bei der Auswahl durchsetzen. Die Themenbereiche der Bewerber reichten von Up-Cycling, Weiterverwertung von Plastikmüll, über Wasserreinigung/-bereitstellung, bis hin zur Förderung von mehr Umweltbewusstsein und Umwelterziehung. Klicken Sie  hier um mehr über die Stipendiaten von 2018 zu erfahren.